• Flagge Deutsch
  • Flag GB



Die punktförmigen, silberbeschichteten Elektroden der SMALL FIBER MATRIX STIMULATION® aktivieren gezielt unmyelinisierte A-delta Fasern.

Körperregionen/Produkte

Folgende Produkte gegen Muskel-Skelett-Schmerzen sind derzeit verfügbar:

  • Rückenband (lumbal)
  • Rückenband (thorakal)
  • Nackenband
  • Knieband
  • Ellenbogenband
  • Stumpfband

Unser Service für Ihre Praxis: Gern senden wir Ihnen Geräte zur Ansicht zu. Dann können Sie sich in Ruhe mit der Technologie vertraut machen. Zusätzlich bieten wir Ihren Patienten die Möglichkeit sich per Fernleihe und telefonischer Einweisung/Betreuung - also ohne großen Aufwand für Ihre Praxis - von der Wirksamkeit zu überzeugen. Rufen Sie uns einfach an (Tel. 0228 - 22 77 90 24) oder schreiben Sie uns über das Kontaktformular.

Praktische Anwendung

Unsere Produkte wurden mit Hinblick auf die besonderen Bedürfnisse älterer Patienten mit eingeschränkter Beweglichkeit und sensorischen Fähigkeiten entwickelt. Ihre Patienten wenden die Geräte nach einer kurzen Einweisung durch Ihre Mitarbeiter (ca. 5 min) therapieunterstützend selbstständig Zuhause an.

Dauer: 2x täglich, jeweils 2x 10 Minuten, dazwischen Pause für Übungen.

Wirkungseintritt: In der Regel muss die Stimulation mindestens drei Wochen Zuhause angewendet werden bis die Wirkung einsetzt. Bei Erfolg sollte die Stimulation danach dauerhaft angewendet und von einer Remobilisierung des Patienten begleitet werden. So können während der Chronifizierung entstandene Bewegungsmuster positiv überschrieben werden. Letztlich kann so die Eigeninitiative, das Bewusstsein für eine Selbstwirksamkeit und die Körperwahrnehmung Ihrer Patienten gestärkt werden.

Steuergerät: Einfache und intuitive Bedienung - ein Programm, zwei Tasten. Eine intelligente Software führt Ihre Patienten mit optischen und akustischen Signalen durch das Programm. Anschließend schaltet sich das Steuergerät selbstständig ab. Integrierte und leistungsfähige Lithium-Polymer Akkus ermöglichen eine ladefreie Anwendung für ca. zwei bis drei Wochen. Danach wird das robuste Steuergerät über ein mitgeliefertes Ladegerät innerhalb von drei Stunden geladen.   

Textiles Band: Die Elektroden sind bereits in die Bänder eingearbeitet und werden so einfach und richtig am Körper positioniert. Die silberbeschichteten Elektroden haben dabei direkten Hautkontakt. Während der Stimulation kann sich der Patient frei bewegen.

Ihre Vorteile

Die SFMS bietet Ihnen folgende Vorteile:

  • Ermöglicht Verlängerung der konservativen Therapie
  • Unterstützt Ihre Schmerztherapie
  • Erweitert Ihr Therapiespektrum
  • Selbstständige Anwendung durch Ihre Patienten Zuhause
  • Sicheres, CE-zertifiziertes Medizinprodukt (ISO 13485)
  • Belastet Ihr Budget nicht
  • Steigert die Eigeninitiative und Selbstwirksamkeit Ihrer Patienten

Erweiterter Einsatz der SFMS bei eingeschränkten Therapiemöglichkeiten (vgl. TENS):

  • Patienten mit Metallimplantaten
  • Patienten mit Antikoagulanzien
  • Patienten mit eingeschränkter Beweglichkeit
  • Adipöse Patienten

Vorteile für Ihre Patienten

Die SFMS ermöglicht Ihren Patienten:

  • Nachhaltige Medikamentenreduktion
  • Langfristige Schmerzlinderung
  • Rückkehr zur Mobilität
  • Einfach und sicher in der Anwendung
  • Kurze und selbstständige Anwendung
  • Nebenwirkungsarm verglichen mit Medikamenten

Hohe Therapietreue

Die Erfahrung unserer Partnerpraxen und -kliniken zeigt, dass die Therapietreue der Anwender in der Regel ausgesprochen gut ist. Folgende Faktoren spielen dabei vermutlich eine Rolle:

  • idR hoher Leidensdruck der Patienten
  • Passive Therapie (durch Übungen in den Stimulationspausen aktiv verknüpft)
  • Einfache Bedienung der Geräte (zwei Tasten, ein Programm)
  • Einfaches Positionieren der Elektroden
  • Unabhängigkeit der Gerät von Verbrauchsmaterialien (keine Batterien, keine Klebeelektroden)
  • Erhöhung der Selbstwirksamkeit des Patienten
  • Enge telefonische Begleitung
  • Nebenwirkungsarmes Verfahren

Anwendung bei Metallimplantaten

Insgesamt ist das Risiko für die Anwendung der SFMS bei Metallimplantaten im Stimulationsbereich aus mehreren Gründen als sehr gering einzuschätzen.


Geringe Eindringtiefe des Stroms in das Gewebe

Die Stromdichte nimmt exponentiell mit der Entfernung von der Elektrode ab, so dass der Strom nicht in tieferliegende Gewebschichten eindringt. Dies wurde nicht nur in Simulationen der Stromdichteverteilung, sondern auch in zahlreichen Probandenversuchen gezeigt. Die Probanden berichteten stets von einem „leicht stechenden“ oder „leicht pieksenden“ Gefühl der Stimulation – ein sicheres Zeichen für die Aktivierung nozizeptiver Fasern (Small Fibers, Aδ- und C-Fasern) in der Hautoberfläche. Im Gegensatz dazu wird die Stimulation mit flächigen Elektroden, wie z.B. bei TENS regelmäßig mit „dumpf“ oder „pochend“ beschrieben und führt bei höherer Stimulationsintensität regelmäßig auch zu Muskelkontraktionen – ein Hinweis darauf, dass vorwiegend dick myelinisierte Aβ-Fasern und Motoneurone in der Tiefe aktiviert werden. Der Grund für die spezifische Aktivierung nozizeptiver Fasern bei der SFMS liegt einzig an der punktförmigen Elektrodenmorphologie. Die Pulsdauer (400 µs) und die Frequenz (4 Hz) der SFMS wären mit flächigen Elektroden dazu geeignet auch tieferliegende Fasern wie Aβ-Fasern und Motoneurone zu aktivieren.

Kontrollmöglichkeit der Eindringtiefe

Einen wichtigen Hinweis auf eine höhere Eindringtiefe ermöglichen Faszikulationen/Kontraktionen an der Stimulationsstelle.

Geringe Netto-Stimulationsdauer

Bei einer Anwendung zwei Mal täglich für je 20 min beträgt die Netto-Stimulationsdauer knapp vier Sekunden pro Tag. In dieser Zeit sind weder eine signifikante Erwärmung des Metallimplantats noch strukturelle Veränderungen des Implantats zu erwarten. Die Wahrscheinlichkeit einer signifikanten Erwärmung wird zudem durch die Pausenzeiten zwischen den einzelnen Pulsen und der damit verbundenen Möglichkeit des Wärmeabtransports weiter verringert.

Kostenübernahme durch Krankenkassen

Als neue Therapiemethode werden wir naturgemäß noch nicht im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenkassen geführt. In zahlreichen Einzelfallentscheidungen gesetzlicher Krankenkassen und Berufsgenossenschaften wurden die Kosten jedoch vollumfänglich übernommen. Dies ist vermutlich häufig auf die besondere Lage der Patienten (langjährige Chronifizierung, zahlreiche erfolglose Therapieansätze inkl. OP) zurückzuführen. Krankenkassen sind dazu verpflichtet, in einer solchen Einzelfallenscheidung zu prüfen, ob sie die Kosten der Verordnung übernehmen.

Wir unterstützen Ihre Patienten bei der Kostenübernahme.

Haben Sie Fragen? Hotline 0800 2663387 Mo—Fr 8:00—20:00 Uhr, Sa 8:00—14:00 Uhr, kostenlos aus dem dt. Festnetz