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Univ.-Prof. Dr. med. J. Ellrich

Gewinner des europäischen Schmerzpreises 2005 zur Neuromodulation des Schmerzgedächtnisses, ehemaliger Leiter Experimentelle Neurochirurgie (RWTH Aachen)

Der neuronale Mechanismus der Langzeitpotenzierung spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung chronischer Schmerzen. Präklinische Studien konnten die Umkehr der Langzeitpotenzierung mittels gezielter niederfrequenter Elektrostimulation von A-delta Fasern nachweisen; Dieses neuroplastische Phänomen nennt man Langzeithemmung (long-term depression, LTD). In einem translationalen Ansatz hat meine Arbeitsgruppe dieses zunächst nur im Gewebeschnittpräparat gezeigte Phänomen in zahlreichen klinischen Studien mit verschiedenen Methoden auch beim Menschen nachweisen können, und so den Grundstein für eine neuromodulative Therapie chronischer Schmerzen gelegt. Es freut mich sehr, dass dieser innovative Ansatz mit dem Unternehmen Bomedus den Weg aus der Forschung in den klinischen Alltag gefunden hat. So bietet sich die Chance, die Neuroplastizität effektiv und evidenzbasiert in der Schmerzbehandlung zu nutzen.

Univ.-Prof. Dr. med. A. Gharabaghi

Ärztlicher Leiter Sektion Funktionelle und Restaurative Neurochirurgie (Universitätsklinikum Tübingen)

Die Stimulation spezifischer Nervenfasern der Haut stellt einen innovativen Therapieansatz zur Reduktion chronischer Schmerzen dar. Durch unsere Forschung in der Sektion Funktionelle und Restaurative Neurochirurgie der Uniklinik Tübingen möchten wir diese und andere neuromodulative Behandlungsansätze weiterentwickeln, um die Lebensqualität unserer Patienten zu verbessern.

Univ.-Prof. Dr. med. A. Hoeft

Direktor Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin (Universitätsklinikum Bonn)

Seit mehr als fünf Jahren verfolge ich die Entwicklung der Bomedus. Die Small Fiber Matrix Stimulation (SFMS) ist ein bisher einzigartiger Baustein der modernen ganzheitlichen, multimodalen Schmerztherapie und es freut mich sehr, dass sich die Technologie mittlerweile in der Schmerztherapie als zusätzliche Option zu etablieren scheint.

Univ.-Prof. Dr. W. Lalouschek

Abteilung Psychosomatik, Sigmund Freud Universität, Wien & The Tree interdisziplinäres Gesundheitszentrum, Wien

Meine Mitarbeiter und ich forschen seit vielen Jahren im Bereich stressassoziierter Erkrankungen. Im Fokus stehen dabei Schlaf, Burn-out und Schmerz. Über diese Themen sind wir auch auf den, aus neurophysiologischer Sicht sehr interessanten und vielversprechenden, Ansatz der Small Fiber Matrix Stimulation (SFMS) aufmerksam geworden. In einer Studie erforschen wir derzeit, welchen Anteil die Stressverarbeitung im vegetativen Nervensystem an der Wirksamkeit der SFMS bei chronischen Schmerzen hat.

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