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„Wer Osteochondrose und Spondylarthrose erfolgreich behandeln will, muss sie ganzheitlich verstehen und angehen.“

Dr. Tobias Weigl

Dr. Tobias Weigl

Osteochondrose und Spondylarthrose - der Verschleiß der Wirbelsäule und Bandscheibenverschleiß

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1. Einleitung

Eine  Osteochondrose stellt eine degenerative Veränderung der Bandscheibe und der Wirbel dar. Bei dieser Erkrankung ist die Umwandlung von Knorpel zu Knochen, was Bestandteil eines normalen Wachstumsprozesses ist, gestört. Üblicherweise tritt eine Osteochondrose an der Wirbelsäule, an Gelenken oder an den Wachstumsfugen des Skeletts auf. Bei einer Osteochondrose an der Wirbelsäule („Osteochondrosis intervertebralis“) ist am häufigsten der Bereich der Lendenwirbelsäule betroffen. Aber auch an der Halswirbelsäule kann Osteochondrose auftreten. Grundsätzlich lässt sich eine Osteochondrosis intervertebralis als ein natürlicher Verschleiß der Wirbelsäule ansehen. Bei den meisten Patienten setzt die Erkrankung erst nach dem 40. Lebensjahr ein.

2. Spondylarthrose - von einer Chondrose über Osteochondrose zu einer Spondylose

Bei der Osteochondrose handelt es sich um eine degenerative Erkrankung, die im Bereich der Knochen auftritt. Dabei entsteht durch einen Defekt im Prozess der Umwandlung von Knorpel in Knochenmasse eine immer dicker werdende Schicht aus Knorpel.

Typischerweise beginnen die degenerativen Veränderungen am Anfang mit einer sog. Spondylarthrose. Die Spondylarthrose ist eine Arthrose der kleinen Wirbelsäulengelenke (auch oft Facettengelenke genannt). Hat man eine symptomatische Spondylarthrose, d.h. leidet man unter Schmerzen und weiteren Beschwerden, so spricht man auch vom sog. Facettensyndrom. Über 90% der über 60-Jährigen haben eine sog. Spondylarthrose.

In diesem Beitrag von Video-Visite erklärt Ihnen Dr. Tobias Weigl was eine Arthrose ist, wie Arthrose entsteht und wieso es zur Zerstörung des Knorpels und anschließend zu Entzündungen und Knochenläsionen kommt. Also schauen Sie sich gerne diesen Beitrag an.

Die degenerativen Veränderungen verlaufen in drei wichtigen Phasen:

  1. Chondrose: typisch sind der Verlust an Flüssigkeit in den Bandscheiben. Die Bandscheiben werden durch Diffusion versorgt und sind nicht durchblutet. Die Elastizität der Bandscheiben sinkt. Es entstehen Risse und Lücken. Im Fachjargon spricht man dann auch von einer Chondrose intervertebralis.
  2. Osteochondrose: da die Bandscheiben verschließen sind werden die Belastungen auf die Wirbelkörper stärker. Die Wirbelkörper bilden einen sog. Kalksaum. Darunter versteht man eine sog. Sklerose unterhalb der Knorpelfläche.
  3. Spondylose: um die reduzierte Stabilität zu kompensieren bilden sich knöcherne Ausziehungen bzw. Anbauten. Der Knochen bzw. der Wirbelkörper verändert also seine Form. Sog. Spondylophyten. Überbrücken diese zwei Wirbelkörper dann spricht man auch von einer Sponylosis deformans.

3. Was ist eine Osteochondrose

Die Krankheit kann in verschiedenen Arten auftreten, wobei die Osteochondrosis dissecans und die Osteochondrosis intervertebralis die weiteste Verbreitung haben. Im Falle der Osteochondrosis dissecans kommt es zu einer Zersetzung des Knochens. Die Osteochondrosis intervertebralis bezeichnet eine Überbelastung im Bereich der Bandscheiben und des Bandscheibenknorpels. Als Ursache einer Osteochondrose kommt am häufigsten eine Fehlbelastung der Wirbelsäule vor. Wenn Menschen ständig sitzen oder stehen, dann kommt es dadurch im Bereich der Wirbelsäule zu einer einseitigen Belastung. Diese muss durch die Bandscheiben absorbiert werden, die sich dadurch in ihrer Größe verringern, weshalb sich ihre Fähigkeit zum Abfangen von Stößen vermindert. In der Folge kommt es dann zu Verschleißerscheinungen. Die Ursache dieser Verschleißerscheinungen ist unter anderem ein Bewegungsmangel. Dadurch kommt es im Bereich der Muskeln zur Erschlaffung. Die Muskeln können dann keine schweren Belastungen und schwere Stöße mehr aushalten. Das führt oft zu einem Bandscheibenvorfall, der nicht selten eine Osteochondrose auslöst.

Der Verlauf einer Osteochondrosis intervertebralis gliedert sich – benannt nach dem Radiologen und Neurologen Michael T. Modic – in drei Phasen:

  1. Modic I: Bildung eines Knochenmarködems
  2. Modic II: fettige Degeneration des Knochens, so dass das blutbildende Knochenmark durch Fettgewerbe ersetzt wird
  3. Modic III: Verhärtung des Knochens („Knochensklerose“)

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Darüber hinaus gibt es die Osteochondrosis dissecans. Bei dieser Osteochondrose-Form ist der Körper nicht in der Lage, die eigenen Knorpelzellen schnell genug in Knochenmaterial umzuwandeln. Die Osteochondrosis dissecans ist seltener und lässt sich auch als Knochenzersetzung bezeichnen.

4. Ursachen einer Osteochondrose

Ausgangspunkt der Osteochondrose intervertebralis ist eine Überlastung des Rückens, so dass die Bandscheiben der Wirbelsäule zusammengedrückt werden. Dadurch erfolgt nur noch eine geringe Abfederung der umliegenden Wirbel. Es entsteht Druck auf die Wirbel, auf den diese mit Knorpelwachstum an den seitlichen Enden reagieren. Durch das Aufeinandertreffen der neu entstandenen Knorpelflächen entstehen Schmerzen und letztlich eine Instabilität der gesamten Wirbelsäule. Verschiedene Erkrankungen, wie zum Beispiel eine Fehlkrümmung der Wirbelsäule, können eine Osteochondrose begünstigen. Risikofaktoren sind ferner das Tragen von schweren Lasten, Bewegungsmangel und die genetische Veranlagung.

Bei einer Osteochondrosis dissecans führen mechanische Belastungen zu einer Schwächung der Knochen- und Knorpelsubstanz. Infolge mechanischer Einwirkungen lösen sich dann Knochenteilchen ab. Entweder verbleiben diese Teilchen im Gelenkspalt oder verschieben sich in andere Bereiche. Das Herauslösen der Knochenteilchen bedingt eine Veränderung der Gelenkflächen.

Als Ursache der Osteochondrose ist auch die Skoliose bekannt, wobei es an der Wirbelsäule zu einer krankhaften Veränderung kommt. Diese Veränderung tritt als seitliche Verkrümmung der sonst üblichen S-Form der Wirbelsäule auf. Bei Patienten führt das zu einer ständigen Fehlhaltung, die eine nur einseitige Belastung der Bandscheiben mit sich bringt. Eine Entspannung kann sich dann nur noch schwerlich einstellen. Auch nach einer Bandscheibenoperation und in seltenen Fällen auch durch eine Entzündung der Bandscheibe kann es zur Osteochondrose kommen. Unabhängig von der Ursache ist die Erkrankung für den Patienten mit starken Schmerzen verbunden. Diese treten im Rücken insbesondere im Bereich der Lendenwirbelsäule auf. Hier kommt es deshalb häufig zu einer Osteochondrose, weil dieser Bereich der Wirbelsäule besonders stark belastet ist. Bei jedem Patienten sind die Schmerzen unterschiedlich stark und können dazu führen, dass seine Bewegungsfähigkeit massiv eingeschränkt ist. Mitunter kommt es dazu, dass sich die Schmerzen auch in den Bereich der Beine ausbreiten. Seltener kann die Osteochondrose auch im Bereich der Halswirbelsäule auftreten. Hier führt sie ebenfalls zu starken Schmerzen, durch die eine Drehung des Kopfes massiv erschwert wird. Im Gegensatz zu anderen Krankheiten, die auch starke Rückenschmerzen verursachen, ist eine Diagnose der Osteochondrose anhand des Röntgenbildes schnell und einfach möglich.

5. Therapie einer Osteochondrose - Konservative Behandlungsmöglichkeiten

Um akute Osteochondrose-Schmerzen zu behandeln, können neben Schmerzmitteln auch muskelentspannende Medikamente und kortisonfreie Entzündungshemmer eingenommen werden.  Zusätzlich sollten rückenschonende Maßnahmen eingesetzt werden und zwar im Rahmen einer Krankengymnastik und Physiotherapie. Bei manchen Patienten kann eine Gewichtsreduktion zu einer erheblichen Linderung der Beschwerden beitragen. Bei einer Ostechondrose, die die Lendenwirbelsäule betrifft, ist es in einer frühen Phase noch möglich, ein Voranschreiten der Erkrankung zu vermeiden. Unerlässlich sind hierfür ein Haltungstraining sowie ein Muskelaufbau an Bauch und Rücken. Parallel hierzu können physikalische Maßnahmen (Wärmetherapie, Massagen, Elektrotherapie etc.) angewendet werden. Wenn diese Art der Osteochondrose schon weiter fortgeschritten ist, lässt sich im Rahmen der Therapie auch ein Stützkorsett („Orthese“) einsetzen.

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Schwieriger gestaltet sich die Behandlung einer Osteochondrose, die an der Halswirbelsäule auftritt. Denn in diesem Bereich kann die Muskulatur die Wirbelsäule kaum entlasten. Es eignet sich insbesondere eine Physiotherapie, mittels der die verspannte Muskulatur gelockert wird.

Im folgenden Beitrag erklärt Ihnen Dr. Tobias Weigl die 7 wesentlichen Eckpfeiler einer Arthrose-Therapie: Von Medikamente über physiotherapeutische Übungen (wie Dehnen, Faszientraining) bis zur Ernährung und orthopädische Hilfsmittel wie z.B. Bandagen.

6. Therapie der Osteochondrose - Operative Möglichkeiten

Gerade bei einer fortgeschrittenen Osteochondrose bieten sich Operationen an. Diese sind dann nahezu unumgänglich, wenn schwere neurologische Störungen vorliegen oder wenn die Nerven im Wirbelkanal bereits eine schwere Schädigung aufweisen. Auch wenn die Osteochondrose mit einer Blasen- und Mastdarmlähmung einhergeht, wird ein operativer Eingriff vorgenommen. Bei einer Operation werden entweder überschießende Knochen- und Knorpelteile entfernt oder der Patient erhält eine Bandscheibenprothese. Die Entfernung von überschießenden Teilen lässt sich mittels einer schonenden, minimalinvasiven Technik umsetzen.

7. Zusammenfassung: Kurz & knapp

Nach der Diagnose kann die Therapie erfolgen, bei der zu Beginn vor allem Schmerzmittel eingesetzt werden, um die Beschwerden des Patienten schnell zu lindern. Wenn eine Entzündung die Ursache der Osteochondrose ist, wird diese ebenfalls behandelt. In der Regel schließt sich daran ein physiotherapeutisches Programm an, in dem die Muskeln im betroffenen Bereich des Rückens zunächst gelockert und dann mit verschiedenen Übungen gestärkt werden. Das ist allerdings nur erfolgsversprechen, wenn die Osteochondrose rechtzeitig erkannt worden ist. Erfolgt die Diagnose zu spät, ist oft eine Operation der letzte Ausweg, in der dem betroffenen Patienten eine Bandscheibenprothese eingesetzt wird. Eine solche Operation kann für den Patienten mit zusätzlichen Schmerzen verbunden sein und bei fehlerhafter Ausführung die Beschwerden sogar verschlimmern. Für einen Patienten ist es deshalb wichtig, bereits frühzeitig etwas gegen die Rückenschmerzen zu unternehmen. Hier bietet sich die Elektrotherapie an, wie sie auch von Physiotherapeuten eingesetzt wird. Bei Schmerzen im oberen und unteren Rücken hat sich vor allem die Small Fiber Matrix Stimulation (SFMS) bewährt. Dieses Verfahren macht sich das Prinzip der natürlichen Neuroplastizität zunutze. Mit einer niederfrequenten Stimulation wird der unkontrollierten Überaktivität der Schmerzfasern entgegengewirkt. Zudem lässt sich mit diesem Verfahren das Schmerzempfinden bei Osteochondrose wieder normalisieren. Das Verfahren können Patienten auch im Hausgebrauch mit bomedus®-Produkten anwenden, die beispielsweise speziell für den Einsatz im Bereich des unteren oder des oberen Rückens konzipiert worden sind. Bei einer regelmäßigen Anwendung dieser Produkte ist ein deutliches Plus an Lebensqualität für Osteochondrose-Patienten mit Rückenschmerzen zu erwarten.

8. Weiterführende Links und Quellen

Prometheus, 2. Auflage, 2007
Ruchholtz und Wirtz, Orthopädie und Unfallchirurgie, 2. Auflage, 2012
Olivier, Osteochondrose erfolgreich behandeln
www.osteochondrose.net
Bildquelle: Fotolia Datei: #94223549 | Urheber: stockdevil

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