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„Wer Schmerzen erfolgreich behandeln will, muss sie ganzheitlich verstehen und angehen.“

Dr. Tobias Weigl

Dr. Tobias Weigl

Wirbelgleiten und chronische Schmerzen

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„Ein Wirbelgleiten kann mitunter so schmerzhaft sein, dass die Schmerzen chronisch werden. Dann muss man dafür sorgen, dass das Schmerzgedächtnis, also die sozusagen ‚erlernten‘ Schmerzen, ‚vergessen‘ werden.“ — Dr. Dr. Tobias Weigl

Beim Wirbelgleiten verschiebt sich ein Wirbelkörper nach einer Spaltung am Wirbelbogen immer weiter nach vorne. 90 Prozent der Betroffenen merken es gar nicht, die restlichen 10 Prozent müssen sich aber mit Schmerzen im unteren Rücken plagen. In der Behandlung konzentriert man sich zunächst auf Krankengymnastik, Schmerzmedikamente und physikalische Anwendungen. Manchmal wird eine Operation aber unvermeidlich. Wenn die Schmerzen durch Wirbelgleiten lange anhalten und sich ein Schmerzgedächtnis entwickelt, kann unser Rückenband (lumbal) mit der Small Fiber Matrix Stimulation® dabei helfen, den Schmerz vergessen zu machen.

Was ist Wirbelgleiten?

Das Wirbelgleiten, fachsprachlich Spondylolisthese, beschreibt eine erworbene Erkrankung und wird in zwei Formen unterschieden: das Wirbelgleiten durch Spondololyse und das degenerative Wirbelgleiten.

Durch Spaltbildung eines Wirbelbogens oder mehrerer Wirbelbögen (dies bezeichnet man in der Medizin als Spondylolyse) kommt es dazu, dass sich einzelne Wirbelkörper nach vorne verschieben. Eine Verschiebung nach hinten ist eher selten. Diese Form des Wirbelgleitens ereignet sich häufig schon in jungen Jahren, bei Patienten zwischen 12 und 17 Jahren und häufiger bei weiblichem Geschlecht. Mit 6 Prozent der Bevölkerung sind relativ viele Menschen betroffen. Es ist sogar möglich, dass der betroffene Wirbel völlig abrutscht, also sozusagen über die Vorderkante des darunter liegenden Wirbels kippt. Dies würde man in der Medizin dann als Spondyloptose bezeichnen. In knapp 90 Prozent aller Fälle von Wirbelgleiten sind die Lendenwirbelkörper 5 oder 4 betroffen. Davon entfallen wiederum 80 Prozent auf den 5. Lendenwirbelkörper.

Das degenerative Wirbelgleiten hingegen ereignet sich erst im höheren Alter, zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr, und ist die Folge altersbedingter Bandscheibenlockerung. Bei dieser Form ist allerdings kein totales Abrutschen des Wirbels möglich, er bewegt sich um maximal den halben Durchmesser des unter ihm liegenden Wirbels nach vorne. Da bei diesem Wirbelgleiten keine Spondylolyse vorliegt, bezeichnet man es in der Medizin auch als Pseudospondylolisthese.

Ursachen und Risikofaktoren sind zusammengefasst:

      familiäre Veranlagung

      starke körperliche Beanspruchung bei Hohlkreuz in der Kindheit (Delphinschwimmen, Kunstturnen, Speerwerfen, Gewichtheben)

      Verletzungen, Tumoren, Entzündungen (pathologische Spondylolisthese)

      degenerative Veränderungen (Pseudospondylolisthese)

      Spondylolyse (isthmisch-spondylolytische Spondylolisthese)

      Fehlbildungen der Wirbelbogengelenke (isthmisch-dysplastische Spondylolisthese)

      Wirbelsäulenoperationen (iatrogene Spondylolisthese)

Einteilung in Stadien

Das Wirbelgleiten wird abhängig von seinem Ausmaß in die sogenannten 5 Grade nach Meyerding eingeteilt. Dazu teilt man den unter dem verrutschenden Wirbelkörper gelegenen Wirbelkörper in Viertel ein, um sozusagen die zurückgelegte Strecke des oberen zu veranschaulichen. Je nach Meyerding-Grad ist dann ein Viertel der Strecke zurückgelegt worden, also bei Meyerding 1 bspw. 1/4, bei Meyerding 2 2/4 usw. Der fünfte Grad beschreibt dann das bereits oben erwähnte „Vornüberkippen“.

Das hört sich alles komplizierter an, als es letzten Endes ist. Im nachfolgenden Beitrag erklärt Dr. Dr. Tobias Weigl das Wirbelgleiten im Detail und veranschaulicht diesen Prozess mithilfe von Holzklötzen.

 

Welche Beschwerden verursacht Wirbelgleiten?

Tatsächlich verursacht ein Wirbelgleiten in etwa 90 Prozent der Fälle keinerlei Beschwerden!

Wenn sich aber dennoch Symptome ereignen, dann machen sich diese vor allem in Form von tiefsitzenden Schmerzen im unteren Rücken bemerkbar. Diese Schmerzen verstärken sich oft, wenn sich Betroffene nach hinten lehnen und nehmen ab, wenn sie sich nach vorne beugen. Beim Vorbeugen wird nämlich der Rückenmarkkanal erweitert, sodass die Schmerzausstrahlung in andere Bereiche wie Beine oder Gesäß nachlässt.

Wird der untere Rücken belastet, nehmen die Schmerzen zu. In der Medizin spricht man dann von belastungsabhängigen Schmerzen.

Die zuvor erwähnten Schmerzen in Oberschenkel und Gesäß rühren meist daher, dass von Wirbelgleiten Betroffene einen nach vorne verschobenen Körperschwerpunkt haben, wodurch sie wiederum ihr Becken nach hinten verschieben – um den veränderten Körperschwerpunkt auszugleichen. Die Muskulatur von Gesäß und Oberschenkel wird dann überbeansprucht, was sich letztlich in Schmerzen äußern kann. In seltenen Fällen können derlei Schmerzen aber auch radikulärer Natur sein, also von den Nervenwurzeln ausgehen.

Bei deutlich ausgeprägtem Wirbelgleiten haben Patienten übrigen ein starkes Hohlkreuz und im Bereich der Lendenwirbelsäule lässt sich in aufrechter Haltung eine Stufe erkennen. Diesen Umstand beschreibt man aufgrund seiner Erscheinung in der Medizin als Sprungschanzenphänomen.

Wie wird Wirbelgleiten in der Regel erkannt und behandelt?

Um ein Wirbelgleiten zu erkennen, erkundigt sich der Arzt in der Regel nach den aktuellen Beschwerden und wird basierend auf den so gewonnenen Informationen weitere Untersuchungen durchführen. So wird er bspw. schauen, ob bei dem Patienten das Sprungschanzenphänomen zu beobachten ist und zudem den sogenannten Lasègue-Test durchführen. Dabei hebt der Patient im Liegen ein Bein an, was aufgrund der so entstehenden Schmerzen dazu führt, dass der Patient den gesamten Rumpf anhebt. Zur Sicherheit wird der Arzt dann noch ein Röntgenbild anfertigen lassen. Darauf lässt sich das Wirbelgleiten dann eindeutig erkennen. Da das Wirbelgleiten in sehr vielen Fällen überhaupt keine Beschwerden verursacht, ist es oft auch ein Zufallsbefund.

Im Rahmen der Diagnose wird der Arzt übrigens auch andere mögliche Ursachen ausschließen, bspw. das degenerative Wirbelgleiten, das degenerative Drehgleiten oder das Facetten-Syndrom.

Und wie wird das Wirbelgleiten nun behandelt?

Das hängt zum einen vom Stadium ab, denn oft wird ein Wirbelgleiten bei Meyerding-Grad 1 oder 2 gar nicht behandelt. Zum anderen kommt es aber auch auf die tatsächlichen Beschwerden an. Denn ob letztlich überhaupt behandelt wird, hängt nicht von der Bildgebung, sondern den Symptomen des Betroffenen ab.

Wenn Betroffene aber Schmerzen oder anderweitig Probleme haben, wird in erster Linie konservativ behandelt, also ohne Operation. Dies umfasst bspw.:

      Physiotherapie mit dem Schwerpunkt einer gestärkten Rücken- sowie Bauchmuskulatur

      wenn nötig (bei Übergewicht): Gewichtsreduktion

      Risikosportarten vermeiden, die zum Fortschreiten des Wirbelgleitens führen (oben aufgeführt)

      Beobachtung des Krankheitsverlaufs

      Behandlung der Schmerzen mit Medikamenten

      Entspannung der Muskulatur durch physikalische Behandlungen, Massagen oder Medikamente

      Tragen eines „Korsetts“, bekannt als Orthese

Es existieren aber auch Umstände, die dringend für eine Operation sprechen. Dazu gehören die Meyerding-Grade 3–5, neurologische Ausfälle, über mehr als 6 Monate anhaltende Schmerzen ohne Besserung durch die konservative Behandlung und fortschreitendes Wirbelgleiten. Bei jüngeren Patienten, deren Wachstum noch nicht abgeschlossen ist, bei denen das Wirbelgleiten aber schon zu 30–50 Prozent fortgeschritten ist, sollten auch unabhängig von ggf. vorliegenden Beschwerden operiert werden, weil das Fortschreiten der Erkrankung bei ihnen als sehr wahrscheinlich gilt.

Es gibt drei operative Verfahren, die dann in Frage kommen. Das wäre erstens die sogenannte Spondylodese, eine „Versteifung“ der Wirbelsäule, bei der zwei oder mehr Wirbelkörper über Metallplatten oder Schrauben miteinander verbunden werden. Die zweite Möglichkeit zur Operation besteht darin, die Spondylolyse mittels Verschraubung am Wirbelbogen zu beheben. Die letzte Option ist eine sogenannte Wurzeldekompression, bei der Teile von Wirbelbogen oder Bandscheibe abgetragen werden.

Wie kann das Rückenband mir bei Schmerzen durch Wirbelgleiten helfen?

Unser Rückenband (lumbal) käme bei Wirbelgleiten vor allem dann zum Einsatz, wenn sich die Schmerzen chronifizieren, sie also dauerhaft werden. Wir haben uns nämlich zum Ziel gesetzt, mit unseren Produkten Ihren Körper dazu in die Lage zu versetzen, Schmerzen zu „vergessen“. Wie das geht?

Die Small Fiber Matrix Stimulation® macht sich für ihre Wirkung natürliche Prozesse des Körpers zunutze. Durch bspw. immer wieder eintretende Kreuzschmerzen können sich unsere Nervenzellen in ihrer Größe verändern. Außerdem nimmt dann die Anzahl an Verbindungen zwischen Nervenfasern, die sogenannten Synapsen, zu. Diese Synapsen sind dafür zuständig, dass Reize – hier der Schmerz – bis an das Gehirn weitergeleitet werden. Wenn sich ein solcher Reiz jetzt besonders häufig ereignet, nehmen die synaptischen Verbindungen zu und sie werden größer – denn sie bewerten den Reiz als wichtig und wollen ihn schneller, mit Priorität vor anderen Reizen, an das Gehirn weiterleiten.

Es finden aber auch funktionelle Veränderungen statt. Für die Weitergabe der Information über Schmerz muss eine Nervenzelle einen Botenstoff freisetzen, mit dessen Hilfe die Information dann weitergegeben wird. Wenn sich Schmerzen jetzt häufiger ereignen, wird möglicherweise mehr von diesem Botenstoff produziert und er wird schneller freigesetzt, auch wenn der eigentliche Reiz gar nicht so stark ist.In diesem Zusammenhang ist dann auch die sogenannte Spontanaktivität der Nervenzellen erhöht: Botenstoffe werden auch dann freigesetzt, wenn überhaupt kein Reiz erfolgt ist.

Auf diese Weise hat sich dann ein sogenanntes Schmerzgedächtnis gebildet, unsere Schmerzen sind chronisch geworden.

Veränderungen durch SFMS rückgängig machen

Die Small Fiber Matrix Stimulation® setzt in diesem Rahmen bei den sogenannten Schmerzfasern an. Diese stellen die erste Station eingehender Reize dar, hier Rückenschmerzen. Mit unserer Stimulationsmethode werden die Schmerzfasern regelmäßig und langsam rhythmisch aktiviert – dies wirkt einer unkontrollierbaren Aktivität entgegen. So können wir bei regelmäßiger Anwendung auf Dauer wieder einen „Normalzustand“ erreichen. Das Schmerzempfinden, das einst krankhaft verändert war, wird dann „verlernt“.

Unser Körper muss auf diese Weise über einen Zeitraum von 6–8 Wochen lernen, weniger falsche Informationen wie bspw. überhaupt nicht vorhandene Schmerzreize weiterzugeben. So normalisiert sich die Schmerzwahrnehmung auf Dauer wieder.

Übrigens ist die Small Fiber Matrix Stimulation® dem Wirbelgleiten auch zuträglich, wenn es um Muskelentspannung geht. Denn eine Vibrationsfunktion sorgt dafür, dass sich Muskelkrämpfe lösen und Gewebe wieder besser durchblutet wird.

Weitere Informationen zum Rückenband (lumbal) und anderen Beschwerden

      Spinalkanalstenose

      Bandscheibenvorfall

      Skoliose

      unspezifische Kreuzschmerzen

      rheumatische Beschwerden

      nach Operationen der Lendenwirbelsäule

 

Unser Rückenband (lumbal)

 

 

Quellen

      Klinisches Wörterbuch Pschyrembel Online.

      Jürgen Krämer, Joachim Grifka (2006): Orthopädie, 7. Auflage. Springer-Verlag, Heidelberg.

      Jürgen Krämer, Joachim Grifka (2007): Orthopädie, Unfallchirurgie, 8. Auflage. Springer-Verlag, Heidelberg.

      Tobias Weigl, Andrea Lorenz (2018): Spondylolyse und das Wirbelgleiten. In: doktorweigl.de.

      Tobias Weigl, Thomas Berthold (2018): Die Rückenschmerzbibel: Diagnose – Therapie – Heilung. Meyer & Meyer Verlag, Aachen.

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