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„Wer Schmerzen erfolgreich behandeln will, muss sie ganzheitlich verstehen und angehen.“

Dr. Tobias Weigl

Dr. Tobias Weigl

Diabetischer Fuß – konservative Behandlung, Operation, Amputation, Elektrostimulation

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Noch immer werden infolge des diabetische Fußsyndroms jährlich zehntausende Füße amputiert. Wir helfen Ihnen mit unserer Technologie dabei, mit den Schmerzen danach zurechtzukommen.“ – Dr. Dr. Tobias Weigl

Experten halten die Zahl der Amputationen infolge des sogenannten diabetischen Fußsyndroms noch immer für zu hoch. Das Syndrom, auch bekannt als diabetischer Fuß, verzeichnet deutschlandweit jährlich etwa 250.000 Neuerkrankungen und ist eine Komplikation bzw. Folge der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus und der damit zusammenhängenden Nervenschädigung namens diabetische Polyneuropathie. Die Erkrankung ist in Bezug auf Deutschland der häufigste Grund für eine Amputation – hierzulande werden pro Jahr circa 50.000 Füße (Stand 2016) aufgrund der Erkrankung amputiert. Dies kann mitunter Stumpf- oder auch Phantomschmerzen zur Folge haben. Bei länger anhaltenden Schmerzen kann unsere im Stumpfband verarbeitete Small Fiber Matrix Stimulation® dabei helfen, den Schmerz zu „vergessen“.

Was ist ein diabetischer Fuß und wie entsteht er?

Um zu verstehen, wie es zu dem diabetischen Fußsyndrom kommt, müssen zunächst zwei wesentliche Stationen auf dem Weg dahin erläutert werden.

Die Formen: Diabetes Typ 1 und Typ 2

Bekannt ist wahrscheinlich die Zuckerkrankheit, der Diabetes mellitus. Dieser ist namensgebend für den diabetischen Fuß. Bei dieser Stoffwechselerkrankung unterscheidet man zwischen Diabetes Typ 1 und Typ 2. Beiden Formen gemein ist der Umstand, dass Betroffene unter einer krankhaft erhöhten Menge Glukose (Traubenzucker) im Blut leiden. Wie sich dieser Umstand aber ergibt, unterscheidet sich je nach Typ.

Typ-1-Diabetiker haben das Problem, dass ihre für die Produktion von Insulin zuständigen Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört werden. Insulin ist das Hormon, das unseren Blutzucker reguliert. Bis heute ist der Wissenschaft nicht in Gänze bekannt, wie diese Form von Diabetes entsteht, es wird aber ein Zusammenhang mit familiärer Veranlagung, Virus-Infektionen oder Autoimmunerkrankungen vermutet.

Bei Typ-2-Diabetikern ergibt sich der chronisch erhöhte Blutzuckerspiegel dadurch, dass das von ihnen gebildete Insulin nicht seine volle Wirkung im Körper entfalten kann. Warum das so ist? Eine Autoimmunreaktion des Körpers sorgt dafür, dass die entsprechenden Zellen keine ausreichend empfindliche Reaktion auf das Hormon zeigen. Sie nehmen in der Folge weniger Glukose auf und verwerten auch weniger davon. Außerdem setzt die Bauchspeicheldrüse nicht mehr genügend Insulin frei, die Bildung des Hormons lässt mit der Erkrankung nach. Diese Resistenz gegen Insulin kann entweder angeboren oder aber später erworben sein. Typ-2-Diabetes ist um ein vielfaches häufiger als Typ 1.

Beide Erkrankungen können diverse Folgen haben. Eine davon ist die sogenannte diabetische Polyneuropathie.

Diabetische Polyneuropathie: Komplikation der Zuckerkrankheit

Die diabetische Polyneuropathie beschreibt eine Nervenschädigung infolge eines Diabetes mellitus. Der Stoffwechsel der Nervenzellen ist durch den erhöhten Blutzuckerspiegel beeinträchtigt, sodass diese einen Sauerstoffmangel erfahren und geschädigt werden.

Die häufigste Form dieser Nervenschädigung ist die sogenannte sensomotorische diabetische Polyneuropathie. Sie begünstigt, dass Betroffene Missempfindungen wie bspw. Taubheitsgefühle entwickeln, vor allem an den Füßen. Diese Nervenschädigung ist maßgeblich an der Entwicklung des diabetischen Fußes beteiligt.

Der diabetische Fuß

Bis hierher haben wir jetzt also das nötige Vorwissen generiert und können uns endlich dem eigentlichen Thema des Artikels, dem diabetischen Fuß, widmen. Das Vorwissen war aber nötig, da sowohl der Diabetes selbst als auch eine Nervenschädigung infolge der Zuckerkrankheit für die Entstehung des diabetischen Fußes maßgeblich sind.

Der diabetische Fuß gilt noch immer als ernsthaftes Problem, das zu viele Diabetes-Patienten entwickeln. Ungefähr ein Viertel aller Patienten mit Diabetes mellitus von sowohl Typ 1 als auch Typ 2 entwickeln ebendiese Spätfolge. Der diabetische Fuß ist für Diabetiker der häufigste Grund für eine Krankenhauseinweisung. Aber was genau ist das eigentlich?

Grundsätzlich fasst man mit dem Begriff diabetisches Fußsyndrom unterschiedliche Krankheitsbilder zusammen, die unterschiedliche Ursachen sowie Entstehungsmechanismen aufweisen. Allerdings haben sie eine wesentliche Sache gemeinsam: Verletzen sich Diabetes-Patienten am Fuß, können sich Komplikationen ergeben, die ggf. sogar eine Amputation zur Folge haben. In Deutschland werden aufgrund der Stoffwechselkrankheit jährlich etwa 50.000 Füße (Stand 2016) amputiert. Für die Entstehung verantwortlich sind im Wesentlichen drei Faktoren, nämlich das Vorliegen einer Nervenschädigung, eine Fußdeformität sowie eine kleine Verletzung am Fuß. Diese drei Faktoren treffen auf etwa zwei Drittel aller Patienten mit diabetischem Fuß zu. Die Hälfte hat auch eine sogenannte periphere arterielle Verschlusskrankheit.

Durch die Nervenschädigung büßen wir wichtige Schutzmechanismen ein. Wenn Patienten mit Diabetes schlecht eingestellt sind, werden die Nerven und Blutgefäße in den Füßen in Mitleidenschaft gezogen. Die Folge sind Störungen der Durchblutung und der Sensibilität. Dies hat zur Folge, dass schon kleine Verletzungen (am Fuß; durch bspw. falsches Schuhwerk, Hitze oder Stöße/Schnitte o. Ä.) ungeahnte Ausmaße annehmen können, weil sie schlicht nicht bemerkt werden. Verletzungen können aber auch entstehen, weil die Schweißproduktion im entsprechenden Gebiet so stark heruntergefahren ist, dass die Haut trocken wird, wodurch sich dann Einrisse ergeben.

Die Schweregrade des diabetischen Fußes

Man unterteilt die Erkrankung generell in 6 Schweregrade, je nach Ausprägung der Beschwerden. Die Behandlung, auf die im nächsten Kapitel eingegangen wird, richtet sich nach ebendiesen Schweregraden.

Grad 0: Es bestehen keine offenen Verletzungen oder dicke Hornhautschwielen, es haben sich keine Krallenzehen gebildet und auch Knochenveränderungen liegen nicht vor.

Grad 1: Es liegen oberflächliche, nicht-infizierte Geschwüre vor.

Grad 2: Die Geschwüre reichen tiefer, bis in das Unterhautfett, der Knochen ist aber noch nicht beteiligt. Außerdem sind diese Geschwüre infiziert, mit bspw. Streptokokken oder Staphylokokken.

Grad 3: Die Geschwüre reichen tief in das Gewebe hinein, es bilden sich Abszesse und der Knochen ist jetzt auch beteiligt.

Grad 4: In diesem Stadium liegt bereits eine Gangrän vor. Damit beschreibt man eine Nekrose, also das Absterben von Gewebe, infolge einer Unterversorgung mit Blut. Im Rahmen des diabetischen Fußes trifft dies vor allem auf die Zehen oder den Vorderfuß zu, die dann schwarz verfärbt sind.

Grad 5: Das eben erwähnte Gangrän betrifft den gesamten Fuß, der dann schwarz verfärbt ist.

Wir haben an dieser Stelle die einzelnen Stadien erwähnt, da sie maßgeblich die Behandlung des diabetischen Fußes mitbestimmen. Letztlich hängt diese nämlich vom Fortschreiten der Erkrankung ab. Darauf gehen wir im nachfolgen Kapitel etwas ein.

Im nachfolgenden Video geht Dr. Dr. Tobias Weigl auf die möglichen Folgen der Zuckerkrankheit ein und erläutert, wie es zu Nervenschäden, Durchblutungsstörungen und dem diabetischen Fuß kommen kann.

Wie wird ein diabetischer Fuß in der Regel behandelt?

Generell gilt vorab: Jede noch so kleine Verletzung am betroffenen Fuß muss frühzeitig und adäquat behandelt werden. Nur so lassen sich weitere Schäden und letztlich auch eine Amputation vermeiden.

Darüber hinaus hängt die Behandlung vor allem mit den eben erwähnten Schweregraden zusammen. Deshalb führen wir im Folgenden auch die einzelnen Maßnahmen auf, die je nach Grad ergriffen werden müssen:

Grad 0: Bestehende Schwielen werden entfernt, der Fuß muss angemessen gepflegt und ein entsprechendes angepasstes Schuhwerk getragen werden.

Grad 1: Mithilfe von Ringen oder Schwämmen wir eine Druckentlastung bewirkt. Außerdem werden Salben mit dem Wirkstoff Kollagenase aufgetragen.

Grad 2: Da die Geschwüre hier bereits infiziert sind, müssen Abstriche gemacht sowie die Resistenzen der besiedelnden Bakterien bestimmt werden. Dann wird mit entsprechenden Antibiotika behandelt. Außerdem sollten Patienten Bettruhe einhalten und – wenn keine Minderdurchblutung vorliegt – den Fuß hochlagern. Die Wunden werden mit Kochsalz- oder Wasserstoffsuperoxidlösung gereinigt und Salben mit Kollagenase finden weiterhin Anwendung. Sofern die Durchblutung gut ist, bestehen noch gute Chancen auf Heilung. Es ist möglich, dass bereits bei diesem Schweregrad operative Eingriffe erfolgen müssen. Das sind gefäßchirurgische Eingriffe oder eine sogenannte Angioplastie, bei der Gefäße erweitert werden.

Grad 3: Die Behandlung umfasst im Grunde alle Maßnahmen, die schon bei Grad 2 erwähnt worden sind. Hinzukommen aber weitere chirurgische Eingriffe wie die Spaltung von Abszessen, das Abtragen von geschädigtem Knochen, die Wiederherstellung der Durchblutung im Gewebe durch sogenannte Revaskularisierung oder gar eine Teilamputation.

Grad 4: Da sich hier bereits eine Nekrose ergeben hat, Gewebe also bereits abgestorben und schwarz verfärbt ist, darf der Fuß nicht mehr hochgelagert werden. Patienten müssen weiterhin Bettruhe einhalten und bekommen Antibiotika, auch chirurgische Eingriffe werden weiterhin unternommen. Je nachdem, ob die Gangrän (also das abgestorbene Gewebe) Schmerzen verursacht, kann mit einer Amputation noch gewartet werden. Wenn die Schmerzen aber da sind, wird der Patient zunächst stabilisiert und dann wird das Bein unterhalb des Kniegelenks amputiert.

Grad 5: Hier ist der gesamte Fuß mittlerweile vom Gangrän betroffen, sodass eine Amputation unausweichlich ist.

Was für Schmerzen hat man nach einer Amputation?

Um zu erklären, wie und warum wir Ihnen mit unserer Technologie helfen können, müssen wir zunächst auf die Beschwerden eingehen, die sich infolge von Amputationen ergeben können. Denn sowohl unmittelbar nach dem Eingriff als auch später kommt es ggf. zu Komplikationen. Das sind bspw. Gefäßverschlüsse oder Infektionen, größtenteils aber Schmerzsyndrome. Unmittelbar nach der Operation sind etwa 85 % der Behandelten von Postamputationsschmerzen betroffen. Im weiteren Verlauf werden die Postoperationsschmerzen noch einmal unterteilt. Von den Behandelten geben etwa 75 % Phantomschmerzen an, Stumpfschmerzen ereignen sich in etwa 45 % der Fälle. Oft gehen diese beiden Schmerzformen aber auch miteinander einher.

Stumpfschmerzen nach Amputation

Zunächst einmal befassen wir uns mit den Stumpfschmerzen. Denn diese sind meist die direkte Folge der Amputation und können sich sowohl akut bemerkbar machen als auch chronisch manifestieren, länger anhalten. Ursachen sind z. B. die Schmerzen in der Wunde, Entzündungen oder Druck. Auch bei der OP durchtrennte Nervenzellen, die sich im Anschluss wieder regenerieren wollen, können Schmerzen verursachen. In der chronischen Variante machen sie sich entweder als sogenannte Nozizeptorschmerzen oder als neuropathische Schmerzen bemerkbar. Als Nozizeptoren bezeichnet man diejenigen Nervenzellen, die für unsere Schmerzwahrnehmung zuständig sind. Sie reagieren bspw. auf Druck oder Entzündungen und leiten entsprechende Informationen an das zentrale Nervensystem weiter. Mehr zu neuropathischen Schmerzen erfahren Sie hier. Stumpfschmerzen können meist gut lokalisiert werden, und zwar im Bereich des verbliebenen Stumpfes nach der Amputation.

Die Behandlung von Stumpfschmerzen erfolgt kausal, also abhängig von der Ursache. So müssen bspw. schmerzhafte Blutergüsse, Durchblutungsstörungen, Infektionen oder geschädigte Nerven unterschiedlich behandelt werden. Dazu kommen u. a. Medikamente, Massagen oder auch Krankengymnastik in Frage. Sind die Schmerzen bspw. verursacht durch eine schlecht sitzende Prothese, muss diese entsprechend angepasst werden.

Phantomschmerzen nach Amputation

In Bezug auf Phantomschmerzen sollten zunächst Phantomempfindungen erläutert werden. Dabei handelt es sich um Empfindungen im Bereich des amputierten Körperteils, die nicht schmerzhaft, aber sehr wirklichkeitsnah sind. Diese Empfindungen betreffen alle möglichen Formen der Wahrnehmung, bspw. Bewegung. Der Phantomschmerz ist in diesem Kontext als Sonderform der Phantomempfindung zu verstehen. Es handelt sich dabei um einen chronischen neuropathischen Schmerz, der in dem Körperteil wahrgenommen wird, das nicht mehr vorhanden ist. Dieser Schmerz beginnt oft schon eine Woche nach der Amputation, häufig sogar direkt im Anschluss an diese. Die Schmerzen können vollkommen unterschiedlich ausfallen und umfassen bspw. brennende oder stechende Dauerschmerzen oder auch krampfartig einschießende Schmerzen. Diese Schmerzformen können auch kombiniert auftreten.

Bei Phantomschmerzen sind die Entstehungsmechanismen bisher nicht eindeutig geklärt. Es gibt aber Vermutungen, die diese Form von Schmerz erklären könnten. Der abgetrennte Körperteil kann nach einer Amputation natürlich keine Signale mehr über die Nervenbahn an das Gehirn weiterleiten. Das hat zur Folge, das der „Empfangsbereich“ im Gehirn, der vorher für Signale aus diesem Gebiet (hier: das Bein) zuständig war, jetzt sozusagen nicht mehr bedient wird. Nach einer Amputation bleibt dieses Hirnareal aber nach wie vor bestehen. Gehen jetzt keine Signale mehr ein, ist dieses Hirnareal sozusagen „frei“. Forscher mutmaßen, dass dieser Bereich im Gehirn dann neue Aufgaben übernehmen und bspw. die Signale aus benachbarten Körperregionen übernehmen kann. In der Folge verändert sich das Reizmuster, das über Rückenmark und Nerven ins Gehirn gelangt. In der Forschung geht man davon aus, dass diese Umbauvorgänge das Entstehen sowie die Stärke von Phantomschmerzen erklären können (je mehr Umbau, desto stärker die Schmerzen).

Generell werden diese Schmerzen multimodal, also mithilfe verschiedener Maßnahmen, behandelt. Dazu gehören bspw. Medikamente, das Tragen von Prothesen, ein sensorisches Wahrnehmungstraining, ein Spiegel-Training oder verschiedene Vorstellungsübungen. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier. Ein spezielles Verfahren stellt unsere Small Fiber Matrix Stimulation® dar, auf die wir im Folgenden Kapitel eingehen.

Auf Phantomschmerzen und wichtige Zusammenhänge geht Dr. Dr. Tobias Weigl im nachfolgenden Video im Gespräch mit Orthopädietechnikmeister Thomas Kipping.

Wie kann mir das Stumpfband bei einem amputierten Fuß helfen?

In unserem Stumpfband ist die sogenannte Small Fiber Matrix Stimulation® verarbeitet. Wir haben uns darauf spezialisiert, die häufigste Beschwerde von Patienten – nämlich Schmerzen – effektiv und nachhaltig zu behandeln. Das Stumpfband wurde speziell für Amputationsschmerzen entwickelt und hilft sowohl bei akuten als auch chronischen Schmerzen. Es dient dazu, unseren Körper „Schmerzen vergessen“ zu lassen, und zwar von Zuhause aus und mit wenig Aufwand.

Wie genau kann das Stumpfband mit der Small Fiber Matrix Stimulation® helfen?

Wenn Sie länger Schmerzen haben, kann Ihr Körper ein Schmerzgedächtnis entwickeln, Sie lernen sozusagen Schmerzen. Mit unserem Stumpfband können Sie dieses Gedächtnis umschreiben, sodass Sie letztlich weniger Schmerzen haben – und zwar dauerhaft. Sie müssen dafür weder eine Klinik noch Ihren Arzt aufsuchen. Das Stumpfband wird am Amputationsstumpf getragen und entfaltet seine Wirkung über viele kleine Elektroden. Diese stimulieren diejenigen Schmerzfasern, die „falsche“ Signale weiterleiten.

Woher diese Signale kommen und warum sie „falsch“ sind? Wenn wir an einer Stelle unseres Körpers dauerhaft Schmerzen empfinden, nehmen die dortigen Nervenzellen in ihrer Größe und die Verbindungsstücke zwischen ihnen, die sogenannten Synapsen, in ihrer Anzahl zu. Je öfter wir dort an der gleichen Stelle Schmerzen empfinden, desto stärker prägen sich diese Umstände aus und wir „lernen“ die Schmerzen, die sich dauerhaft verstärken.

Wendet man an diesem Stumpf jetzt die Small Fiber Matrix Stimulation® an, so senden die darin verarbeiteten Elektroden dauerhaft rhythmische Impulse und stimulieren so die Schmerzfasern. Diese bilden die erste Station auf dem Weg der Schmerz- bzw. Reizweiterleitung. Die Stimulation sorgt nun dafür, dass diese Fasern nicht mehr unkontrolliert Schmerzsignale senden, wie sie es bei chronischen Schmerzen tun. Wenden wir dieses Verfahren über mehrere Wochen hinweg an, können wir den Schmerz letztlich „vergessen“ machen.

In der Regel reichen zwei Anwendungen pro Tag zu je 20 Minuten aus. Eine Behandlung mit dem Stumpfband kann also simpel in Ihren Alltag integriert werden und so die ärztlich festgelegte Behandlung weiter unterstützen.

Weitere Informationen zum Stumpfband und anderen Beschwerden

Unser Stumpfband:

Quellen

aerzteblatt.de, EB (2016): Diabetisches Fußsyndrom: Zu viele Amputationen. In: Deutsches Ärzteblatt 2016; 113(8): A-332 / B-280 / C-280.

H. Beck u. a. (2002): Schmerztherapie. Georg Thieme Verlag, Stuttgart.

Anke Eckardt, Ralf Lobmann (Hrsg.) (2015): Der diabetische Fuß: Interdisziplinäre Diagnostik und Therapie. Springer-Verlag, Heidelberg.  

S. Morbach u. a. (2017): Diabetisches Fußsyndrom. In: Diabetologie 2017; 12 (Suppl 2): S. 181–189.

Wolfgang Piper (2013): Innere Medizin, 2. Auflage. Springer-Verlag, Heidelberg.

Christian Prinz (2012): Basiswissen Innere Medizin. Springer-Verlag, Heidelberg.

Dr. Dr. Tobias Weigl, Tobias Möller (2018): Diabetes mellitus / Zuckerkrankheit – Symptome und Behandlung. In: doktorweigl.de.

Dr. Dr. Tobias Weigl, Tobias Möller (2018): Diabetische Polyneuropathie / Nervenschmerzen und Taubheit durch Diabetes – Symptome | Behandlung. In: doktorweigl.de.

 


 

 

 

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