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FAQ (Häufig gestellte Fragen)

SFMS-Verfahren

Wie wirkt die Small Fiber Matrix Stimulation?

Wirkungsweise der SFMS®

Häufige und wiederkehrende Schmerzen führen zu Lernprozessen an den Übertragungsstellen (Synapsen) zwischen den Nervenzellen in Rückenmark und Gehirn – es bildet sich ein Schmerzgedächtnis. Das führt unter anderem dazu, dass die Betroffenen häufig auch ohne erkennbaren Grund Schmerzen haben. Hinzu kommt oft, dass der ganze Körper schmerzempfindlicher wird. Insgesamt sind die schmerzverarbeitenden Nervenzellen hier überaktiv.

Die bomedus® Bänder zur Linderung chronischer Schmerzen und akuter Schmerzen stimulieren (anders als alle anderen Elektrotherapieverfahren!) gezielt die Schmerzfasern und „beruhigen“ diese. Dadurch werden die Lernprozesse in Rückenmark und Gehirn mit andauernder Anwendung langsam wieder normalisiert.

Wer hat die bomedus® Bänder schon angewendet? Gibt es Referenzen?

Insgesamt haben nun bereits mehr als 1200 Patienten die Small Fiber Matrix Stimulation® erfolgreich angewendet. Dazu zählen unter anderem (nicht alles kann hier öffentlich genannt werden):

  • Probandenversuche am Uniklinikum Bonn (ca. 80 junge Männer & Frauen)
  • Klinische Studien am Universitätsklinikum Bonn (insgesamt ca. 100 Patienten)
  • Anwendung bei ca. 650 Patienten in 150 Partnerpraxen und -kliniken in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Zu unseren Partnern zählen Orthopäden, Schmerztherapeuten/-kliniken, Rehakliniken, Physiotherapeuten und Allgemeinmediziner, darunter auch einige Focus Top 100 Mediziner aus dem Schmerzbereich.

Einige Patientenstimmen finden Sie unter der Rubrik Erfolgsgeschichten und in den TV-Beiträgen von WDR und RTL in unserem YouTube-Channel.

Ein Beispiel für eine sehr erfolgreiche Schmerztherapie mit dem bomedus® Rückenband ist der Fall unserer Patientin Julia Theißen-Badura. Sie litt nach zwei Bandscheibenvorfällen unter starken Rückenschmerzen und konnte diese dank des bomedus® Rückenbands dauerhaft lindern:

Gemäß der Anwenderstudie „Pain Reduction“ fühlten sich zwei von drei Schmerz-Patienten besser, nachdem sie mindestens 2 Wochen lang mit der Small Fiber Matrix Stimulation behandelt wurden.

Vorschaubild: Rückenschmerzen nach Bandscheibenvorfall Video

Was kann ich als als Betroffener von der SFMS erwarten?

  • Einsetzen der Wirkung in der Regel nach 3 – 4 Wochen, nicht sofort
  • Qualität der Rückenschmerzen kann sich ändern > Schmerzen werden erträglicher
  • Bewegung wird wieder möglich und verstärkt die Wirkung
  • Notwendigkeit der Einnahme von Schmerzmedikamenten kann sich reduzieren
  • Regelmäßige Anwendung ist notwendig
  • Rückenübungen können die Wirkung verstärken

Bei wenigen Schmerzpatienten und Patienten mit ständigen Schmerzen verbessern sich die Schmerzen durch die Therapie mit den bomedus® Produkten schlagartig. Die meisten Anwender, insbesondere die die bomedus® Bänder zusammen mit gezielten Übungen einsetzen, berichten von einer langsamen und stetigen Verbesserung nach etwa 3 - 4 Wochen. Diese Anwender berichten zudem häufig davon, dass sich die Qualität der Schmerzen verändert: Sie werden nach einigen Wochen nicht mehr als stechend und einschießend, sondern als vielmehr zunehmend dumpf wahrgenommen. So werden die Schmerzen häufig erträglicher (Das ist das Ziel!). Niemand ist bisher völlig schmerzfrei geworden – überzogene Erwartungen sollten gedämpft werden. Die Schmerztherapie ermöglicht es gleichzeitig, dass der Schmerzpatient seine Schmerzmedikamente und damit verbundene Nebenwirkungen wie z. B. Magen-Darm-Probleme reduziert, v. a. lassen sich die mitunter gefährlichen gastrointestinalen Blutungen reduzieren.

Dass die Therapie mit dem bomedus® Rückenband nach einigen Wochen konsequenter Anwendung sehr erfolgreich sein kann, zeigt das Beispiel von Julia Theißen-Badura. Sie litt nach zwei Bandscheibenvorfällen unter starken Rückenschmerzen und konnte diese dank des bomedus® Rückenbands dauerhaft lindern:

Vorschaubild: Rückenschmerzen nach Bandscheibenvorfall Video

Ist der Einsatz in meinem Fall sinnvoll?

    Haben Sie bereits seit längerer Zeit, d.h. mindestens seit 4-6 Wochen, immer mal wieder Schmerzen? Falls ja, dann ist der Einsatz der bomedus® Produkte mit der neuartigen Small Fiber Matrix Stimulation® (SFMS) bei Ihnen sinnvoll. Denn bei immer wiederkehrenden Schmerzen entwickelt sich mit der Zeit eine verstärkte Schmerzwahrnehmung und -empfindung. Das führt häufig zu einer "krankhaften" Schmerzwahrnehmung. Dies bedeutet, dass der Schmerz schneller, intensiver und eher wahrgenommen bzw. verarbeitet wird.

      Und genau hier setzt die SFMS an. Sie zielt darauf ab das "krankhafte" Schmerzempfinden wieder zu normalisieren. Deshalb ist der Einsatz bei länger andauernden Schmerzen sinnvoll und sollte auch integrativer Bestandteil einer multimodalen Schmerztherapie sein. 

      Wann sollte ich die bomedus® Produkte nicht anwenden?

      Verwenden Sie die bomedus® Geräte nicht, wenn Sie

      1. wegen Herzrhythmus-Störungen behandelt werden.
      2. ein aktives, implantiertes Gerät haben (z. B. Herzschrittmacher, Defibrillator, Neurostimulator, Medikamentenpumpe).
      3. Haut- und Weichteilerkrankungen im Bereich der Stimulation haben (z. B. Ekzeme, noch nicht abgeheilte Tätowierungen, Verbrennungen, entzündete Follikel, offene Wunden, Abschürfungen, Wunden oder Läsionen).
      4. schwanger sind oder stillen.

      Worin besteht der Unterschied zu anderen Elektrotherapieverfahren (z.B. TENS)?

      • Schmerzfasern werden gezielt aktiviert
      • Keine Muskelzuckungen
      • Die Wirkung entfaltet sich nach längerer Anwendung, nicht sofort
      • Die Wirkung hält jedoch wesentlich länger an

      Das Stimulationsverfahren in den bomedus® Bändern (= Small Fiber Matrix Stimulation®) aktiviert gezielt die Schmerzfasern und bleibt in der Hautoberfläche. Deshalb spüren die Patienten (je nach Intensität) bei der Stimulation ein kribbelndes, leicht stechendes, piksendes Gefühl. Bei anderen Verfahren dringen die Impulse tief in den Körper ein und sorgen so für ein dumpfes, pochendes, für viele Menschen unangenehmes Gefühl.

      Häufig sind dabei auch Muskelzuckungen zu beobachten. Diese gibt es bei den bomedus® Bändern nicht. Die Wirkung bei TENS ist in der Regel auf die Behandlung selbst und etwa 30 Minuten danach beschränkt. Obwohl TENS schon seit Jahrzehnten verwendet wird, gibt es keinen eindeutigen klinischen Nachweis für dessen Wirksamkeit.

      Stromdichte der SFMS
      Die SMALL FIBER MATRIX STIMULATION® weist eine geringe Eindringtiefe und hohe lokale Stromdichten auf, was zu einer selektiven Reizung der Schmerzfasern führt.
      Bei TENS kommt es zu einer hohen Eindringtiefe und geringen lokalen Stromdichte. Die Reizung ist unspezifisch und Muskel-AP sind möglich.

      Wer hat das SFMS®-Verfahren entwickelt?

      Die SFMS® wurde u.a. zusammen mit dem Universitätsklinikum Bonn entwickelt und in klinischen Studien getestet. Hier erfahren Sie mehr zu den Hintergründen:

      • Mehr zur Geschichte unseres Unternehmens finden Sie hier
      • Unsere Kooperationspartner finden Sie hier
      • Erfahren Sie, was die Presse über uns berichtet hier

      Was berichtet die Presse über bomedus?

      Eine ständig aktualisierte Liste der Pressemeldungen und TV-Berichte finden Sie hier

      Warum sind die bomedus® Bänder im Vergleich zu TENS-Geräten so „teuer“?

      Die Behandlung mit den bomedus® Bändern ist ein neues Therapieverfahren, bei dem wir unter anderem viel Wert auf hochwertige Bauteile und Verarbeitung gelegt haben. Dieses Verfahren musste erforscht, entwickelt und zertifiziert werden – das kostet an verschiedenen Stellen sehr viel Geld.

      Praktische Anwendung

      Wie häufig und wie lange sollten Sie die SFMS anwenden?

      Für eine effektive Behandlung sollten Sie mindestens morgens und abends für jeweils 20 Minuten stimulieren. Für einen optimalen Erfolg empfehlen wir Ihnen die Stimulation mit körperlichen Übungen und Entspannungsübungen zu kombinieren. Bitte wenden Sie die Stimulation nicht häufiger als vier Mal täglich an. Die Behandlung sollte so lange fortgesetzt werden wie die das für die Schmerzen verantwortliche körperliche Problem besteht. Wir empfehlen nach etwa 6 Monaten die Stimulation auf eine Stimulation pro Tag zu reduzieren und zu schauen wie sich die Schmerzen entwickeln. 

      Welche Rolle spielen gezielte Übungen bei der Therapie?

      Wir denken, dass die sensiblen Schmerzareale sogar positiv überschrieben werden können und das insbesondere die Zeit zwischen den 2 Stimulationen für gezielte krankengymnastische Übungen genutzt werden sollte. Auch zeigt sich, dass bei manchen Patienten gezielte Entspannungsübungen zwischen den Stimulationsphasen eine positive Überschreibung des Schmerzempfindens hervorrufen können.

      Ich merke nichts bzw. spüre keine Stimulation mehr

      Es gilt dabei zu unterscheiden, ob dieses Gefühl gleich zu Beginn besteht oder erst nach ca. 3-5 Wochen.

      Insbesondere wenn die Stimulation nach einer Zeit von 3-5 Wochen weniger zu spüren ist, so spricht dies dafür, dass eine Desensibilisierung der Nervenendigungen erzielt worden ist.

      Bitte rufen Sie uns in diesem Fall an und sprechen Sie mit unserem technischen Support, die kostenfreie Nummer lautet: 0800-2663387. Wenn möglich, wird jeder Ihrer Anrufe durch unseren Entwicklungsleiter persönlich beantwortet.

      Leihe

      Kann ich die Geräte auch leihen?

      Ja, natürlich haben Sie die Möglichkeit sich zunächst selbst von der SFMS zu überzeugen. Dafür bieten wir Ihnen verschiedene Leihoptionen. 

      Um die SFMS anwenden zu können benötigen Sie ein SFMS-Steuergerät und ein textiles Band mit den eingearbeiteten Elektroden. Das Band wird dann mindestens zwei Mal täglich über mehrere Monate direkt auf der Haut getragen. Aus hygienischen Gründen sollte ein textiles Band daher nur an einer Person angewendet werden. Dieses textile Band kaufen Sie einmalig, das zugehörige SFMS-Steuergerät können Sie sich dann leihen.

      Was kostet die Leihe?

      Zunächst erwerben Sie das textile Band für einmalig 149,90 €. Aus hygienischen Gründen ist dieses vom Umtausch ausgeschlossen. Anschließend leihen Sie das zugehörige Steuergerät für eine Gebühr von 24,90 € im Monat.

      Wenn Sie das Produkt am Ende der Leihdauer kaufen möchten, rechnen wir Ihnen bis zu sechs geleistete Monatszahlungen auf den Kaufpreis an.

      Wie läuft die Leihe ab?

      Da sich die Wirkung der SFMS® erst bei längerer Anwendungsdauer voll entwickelt, bieten wir Ihnen eine Leihoption zum Testen der bomedus® Produkte an. Nach unserer bisherigen Erfahrung ist eine Testphase von 3 Monaten optimal, um die individuelle Wirkung festzustellen.

      Schritt 1

      Zunächst erwerben Sie das textile Band für einmalig 149,90 €. Aus hygienischen Gründen ist dieses vom Umtausch ausgeschlossen. Anschließend leihen Sie das zugehörige Steuergerät für eine Gebühr von 24,90 € im Monat.

      Schritt 2
      Nach 3 Monaten endet die Leihdauer. Sie haben nun folgende Optionen:

      1. Retoure: Sie beenden die Leihe und schicken das Steuergerät an uns zurück. Das textile Band behalten Sie.
      2. Verlängerung der Leihe: Sie führen die monatliche Ratenzahlung fort. Bei einem späteren Kauf werden bis zu sechs bereits geleistete Monatsraten auf den Kaufpreis angerechnet.


      Alternativ können Sie das Produkt nun auch kaufen. Dabei werden bis zu sechs bereits geleistete Monatsraten auf den Kaufpreis angerechnet.

      Wird die Leihgebühr auf einen Kauf angerechnet?

      Ja, wir rechnen bis zu sechs bereits geleistete Monatsraten auf einen anschließenden Kauf an.

      Ist eine monatliche Zahlung möglich?

      Ja, das ist möglich. Die Leihgebühr buchen wir dann monatlich von Ihrem Konto ab. Damit wir die Abbuchung vornehmen können, schicken wir Ihnen zusammen mit dem Produkt ein SEPA-Lastschriftmandat zu. Dieses senden Sie bitte ausgefüllt an uns zurück, um die monatliche Zahlung zu starten.

      Kostenübernahme durch Krankenkassen/Berufsgenossenschaften

      Bauche ich für die bomedus Produkte ein Rezept?

      Ja, wenn das Produkt über einen Kostenträger (Siehe unten zu Krankenkassen und Berufsgenossenschaften) erstattet werden soll benötigen Sie ein Rezept.

      Sie bekommen aber alle unsere Produkte auch REZEPTFREI direkt per Telefon oder in unserem Online-Shop.

      Übernehmen Krankenkassen/Berufsgenossenschaften die Kosten?

      Berufsgenossenschaften

      Die SFMS wird seit Jahren erfolgreich in Unfallkliniken und D-ärztlichen Praxen eingesetzt, daher werden die Kosten von Berufsgenossenschaften vollumfänglich übernommen. Sprechen Sie mit Ihrem Durchgangsarzt (D-Arzt), Ihrer Unfallklinik oder Ihrer Berufsgenossenschaft.

      Private Krankenkassen

      Eine Kostenerstattung nach Rezept durch Ihren Arzt ist grundsätzlich möglich. Bitte prüfen Sie dazu Ihre Vertragsbedingungen (es handelt es sich um ein medizinisches Hilfsmittel) und klären die
      Kostenübernahme vorab mit Ihrer Krankenkasse ab.

      Gesetzliche Krankenkassen

      Eine Kostenerstattung nach Rezept durch Ihren Arzt ist grundsätzlich möglich. Dies sollte jedoch vorab unbedingt mit der Krankenkasse abgeklärt werden. Die notwendigen Unterlagen (Kostenvoranschlag, Empfehlungsschreiben für Ihren Arzt) erhalten Sie von uns. Gern unterstützen wir Sie und Ihren Arzt auch bei der Kostenerstattung - es gibt sehr gut Argumente für eine SFMS! 

      Wichtig!

      Unabhängig von einer Kostenübernahme können die Geräte rezeptfrei und direkt bei uns als Hersteller bezogen oder geliehen werden.

      Wie läuft die Kostenübernahme ab?

      Damit die Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse gelingen kann, sollten einige wichtige Punkte beachtet werden:

      1. Überraschen Sie Ihre Krankenkasse nicht mit einer Rechnung. In den meisten Fällen werden solche Forderungen abgelehnt.
      2. Suchen Sie vorab das persönliche Gespräch mit einem Mitarbeiter Ihrer Krankenkasse. Besprechen Sie mit ihm, was für eine Kostenübernahme konkret notwendig ist. In der Regel sind folgende Unterlagen notwendig:
      • Kostenvoranschlag
      • Empfehlungsschreiben Ihres Arztes

      Wir schicken Ihnen gern einen Kostenvoranschlag und einen einfach auszufüllenden Vordruck für das Empfehlungsschreiben. Hier kann Ihr Arzt eintragen welche Diagnose Sie haben, wie lange Sie bereits in Behandlung sind und welche Therapiemethoden bereits bei Ihnen angewendet wurden.

      Fragen zu Service, Lieferung und Garantie

      Was tue ich wenn das Band nicht passt?

      Haben Sie das Gefühl, dass Ihr bomedus® Band zu eng oder zu weit anliegt? Dann rufen Sie uns im ersten Schritt kurz unter der Rufnummer 0800-2663387 an und wir prüfen gemeinsam noch einmal die richtige Größe. Prinzipiell empfehlen wir im Zweifel eher ein etwas enger anliegendes als zu weites Band zu verwenden. Denn ein guter Anpressdruck, also ein festes Anliegen des Bandes, ist für den guten Hautkontakt vorteilhaft. 

        Sollte ein Austausch notwendig sein senden wir Ihnen das neue Band kostenfrei zu. Nachdem das neue Band bei Ihnen eingetroffen ist schicken Sie bitte das zu kleine bzw. zu große Band an unsere Adresse zurück. Bitte warten Sie bis zu diesem Zeitpunkt mit der Rücksendung, um Unstimmigkeiten zu vermeiden.

        Weitere Informationen

        Weitere Informationen zu unserem Service, zur Lieferung und der Garantie finden Sie hier

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